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Über mich... |
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An dieser Stelle möchte ich ihnen kurz meine Arbeit und
meine Vorgangsweise vorstellen. Bei jedem abnormalen Verhalten sollten die Zahnprobleme auf
keinen Fall unterschätzt werden. In vielen Fällen werden Schmerzen mit
Unwillen verwechselt. Eine regelmäßige Kontrolle ist daher sinnvoll.
Ihr Pferd wird es ihnen danken. Im Allgemeinen beginnt man die Kontrolle der Zähne bereits
bei Fohlen im ersten Lebensjahr um frühzeitig Fehlstellungen zu
erkennen und behandeln zu können. Zu dieser Zeit ist es am einfachsten,
sie an die Berührung im Maul zu gewöhnen und falls notwendig bereits
vor dem ersten Gewöhnen an das Gebiss die Wolfszähne zu entfernen. Bis zum 2. Lebensjahr verzichte ich bei der Untersuchung auf
das Anlegen des Mundgatters um Nasenbeinbrüche vorzubeugen. Die
Knochenstruktur ist bis hierhin noch ziemlich weich und kann bei großem
Druck bleibende Schäden zurückbehalten. Dennoch ist es möglich hier
bereits vorhandene scharfe Kanten und kleinere Haken die gelegentlich
auftreten zu entfernen. Während des Zahnwechsels sollte hier eine halbjährliche
Kontrolle erfolgen um frühzeitig Milchzahnkappen zu entfernen die nicht
selten Kieferfehlstellungen verursachen. Ab dem 5 Lebensjahr sollte man einmal im Jahr die Kontrolle
durchführen. Da das Pferdegebiss durch Silo, weiches Heu und
pelletiertes Futter nicht ausreichend abgenutzt wird entstehen immer
wieder scharfe Kanten, Haken und Rampen. Eine unzureichende
Speichelproduktion führt oft zu massiver Zahnsteinbildung und diese zu
Zahnfleischentzündungen/Parodontose. Diese bringt unweigerlich einen frühen
Zahnverlust mit sich und bildet zudem chronische Entzündungen die natürlich
auch für den Rest des Körpers Folgen haben kann. Wellen und- Treppengebiss, Über und- Unterbiss, zu lange
Schneidezähne, zu lange Hengstzähne, Milchzahnsplitter und- Reste,
unkorrekte Linie der Schneidezähne sowie Futterimpaktierungen sind nur
ein Teil der Probleme die auftreten können. Beobachtbare Hinweise auf Zahnprobleme sind z.b. Verwerfen,
gegen das Gebiss gehen, Änderung in der Rittigkeit, Kopfschlagen,
Steigen, herausfallendes Futter, Änderung im Saufverhalten, hängende
Unterlippen, den Kopf Schiefhalten, Asymmetrie im Gesicht um nur einige
zu nennen. Sie als Besitzer kennen Ihr Pferd am Besten und können
bestimmte Fehlverhalten sehr schnell erkennen und reagieren.
Da ich zu 85 % ohne Sedierung arbeite, ist für mich die
Kontaktaufnahme mit dem Pferd sehr wichtig. Es erfolgt eine eingehende
Untersuchung des Schädels, der Kaumuskulatur, der Kiefergelenke und des
1. Halswirbels, die Kontrolle auf scharfe Kanten, Haken, der
Zahnstellung, der Hengst/Wolfszähne sowie der Schleimhaut des Gaumens,
der Wangen und des Zungengrunds sowie der Zunge selbst. Hiernach beginne ich bereits vor dem Anlegen des Mundgatters
die gröbsten Probleme mit verschiedenen Handraspeln zu entfernen. Nach
dem Anlegen des Mundgatters werden alle Zähne einzeln untersucht sowie
alle Korrekturen durchgeführt. Auch hier arbeite ich mit verschiedenen
Handraspeln. Auch das Kürzen der Schneidezähne erfolgt durch solche.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Dr. Kuntze/Bickendorf
sowie bei Dr. Mattern/Dudeldorf ganz besonders für die tolle
Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken. Außerdem arbeite ich mit Frau
Catharina Ziegler aus Üdersdorf zusammen die auf Wunsch mit mir gemeinsam Ihr Pferd behandelt. Falls Sie noch weitere Fragen haben scheuen Sie sich nicht
mich jederzeit telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren. Ich versuche
ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ich freue mich auf Sie und Ihr Pferd. Ihre Sabine Pauly
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